Musik statt Geruch

Oktober 11, 2007

Man sagt ja, dass mit Gerüchen die tiefsten Erinnerungen verbunden werden, an die man sich nicht einmal mehr erinnert, oder so ähnlich.

Meine Erinnerungen bzw. Gefühle zu einer bestimmten Zeit verbinde ich allerdings meist mit Musik. Ich habe nämlich diese Angewohnheit, ein Lied, Album oder einen Künstler/eine Gruppe, eine zeitlang ständig zu hören, bis ich mich satt gehört habe und etwas anderes anhöre. Und immer wenn ich die Musik später wieder höre, ist damit unwiderruflich eine Zeit meines Lebens verknüpft.

Zum Beispiel habe ich, als ich früher diese Ballettgeschichten über Cindy gelesen habe, dabei immer Hintergrund eine DJ Bobo-CD gehört. (sorry, ich war jung und hatte noch keinen Geschmack). Wann immer ich zufällig diese CD oder die Bücher auch nur sehe oder ein DJ Bobo-Lied im Radio höre, weiß ich wieder ganz genau, wie ich die Bücher gelesen habe, was der Inhalt war, wie ich mich dabei gefühlt habe.

Oder als ich mein Studium angefangen habe, habe ich eine Weile in der Straßenbahn immer dieses Lied Big City Light von Mattafix gehört. Straßenbahnfahren im Dunkeln erinnert mich immer an das Lied und das Lied erinnert mich immer an meine Gedanken beim Fahren durch die dunkle Stadt mit den vielen Lichtern.

Oder ein Lied, das habe ich in dem Sommersemester als ich Präparierkurs hatte, permanent gehört. Immer wenn ich es höre, denke ich an Leichen, was echt komisch ist. Außerdem war es da so schön warm und ich spüre förmlich die Wärme, wenn ich es höre und den Triumph nach einem bestandenen Testat oder die miese Stimmung nach einem nicht Bestandenen.

Das Album Loose von Nelly Furtado habe ich als Hintergrund gehört, als ich die ersten vier oder fünf Harry Potter Bücher gelesen habe. Die beiden Sachen sind unwiderruflich miteinander in meinem Kopf verbunden.

Den Walk the Line Soundtrack hab ich frühs um fünf im Auto gehört, wenn ich zum Pflegepraktikum gefahren bin, laut mitsingend um munter zu werden. Wann immer ich ihn höre, fallen mir viele Details vom Praktikum ein.

Das aktuelle Mia-Album ist übrigens mit der Physiologielernerei verknüpft.

Bin ich komisch oder geht das auch anderen Menschen so?


Sarah McLachlan – Touch (1989)

Oktober 6, 2007

Das Album Touch ist Sarahs erstes Album und anders als ihre späteren Alben (durch die ich ihre Musik lieben gelernt habe). Aber es sind einige schöne Stücke darauf, für die es sich lohnt, dass Album zu erwerben.

1. Out of the Shadows: Ein mittelmäßiges Lied, was mich nicht unbedingt umhaut.

2. Vox: Ein sehr schönes Lied. Sie singt da sehr hoch und hat trotzdem noch so viel Kraft in der Stimme, besonders der Refrain gefällt mir. Anspieltipp!

3. Strange World: Ein wunderschönes Lied, dieser zweistimmige Refrain ist total klasse. Anspieltipp!

4. Trust: Gut zum nebenbei Anhören, aber kein außergewöhnliches Lied.

5. Touch: Gut zum nebenbei Anhören, aber kein außergewöhnliches Lied.

6. Steaming: Ein sehr schönes Lied, bei dem mich melodisch mal wieder vor allem der Refrain überzeugt.

7. Sad Clown: Der Einsatz der Instrumente macht dieses Lied auf jeden Fall interessant.

8. Uphill Battle: Ein rein instrumentalisches Stück, indem ich Frau McLachlans Stimme vermisse.

9. Ben’s Song: Das Lied gefällt mir nicht wirklich. Sie singt so hoch, dass man kaum den Text versteht.

10. Vox (Extended): Auch diese Version ist schön, allerdings gefällt mir das Original besser.


Sarah McLachlan

Oktober 6, 2007

Ich liebe ihre Stimme, die meisten ihrer Lieder sind einfach wunderschön und traurig gleichzeitig. Da es ja jetzt so herbstlich und kalt ist, passt ihre Musik richtig gut zu meiner Stimmung und das bedeutet, dass ich sie die ganze Woche schon rauf und runter höre. Besonders schön ist es, wenn ich mit meinem Hund über das Feld laufe, der kühle Wind meine Gesicht abgekühlt hat, gleichzeitig die Sonne die Farben des Waldes betont und Sarah mit ihrer fantastischen Stimme wirklich schöne Texte in mein Ohr singt…


Marvin Gaye and Tammi Terrell – Ain’t no mountain high enough

September 20, 2007

Jaja ein etwas älteres Lied (1967), was aber sehr schön ist! Gibt auch mehrere andere Coverversionen (Diana Ross, im Sister Act-Film ect.) davon, aber diese ist mir am liebsten.

Entdeckt habe ich es übrigens durch den Film Seite an Seite (mit Susan Sarandon und Julia Roberts) und seitdem hör ich es immer wieder gerne an.

Besonders gefällt mir der Text, weil er einfach eine klasse Aussage hat: Unwichtig was passiert, unwichtig wie weit wir voneinander entfernt sind und welche Hindernisse es zwischen uns gibt, ich komm zu dir, wenn du mich brauchst. Schön! Ich finde man kann das auch nicht nur auf Liebespaare beziehen, sondern einfach auf Menschen, die einen wichtig sind, wie gute Freunde oder die Familie.

Hier kommt der Text:

Listen Baby…

Ain’t no mountain high
Ain’t no valley low
Ain’t no river wide enough baby

If you need me call me
no matter where you are
no matter how far (don’t worry baby)
just call my name
I’ll be there in a hurry
you don’t have to worry

‘Cause baby there
Ain’t no mountain high enough
Ain’t no valley low enough
Ain’t no river wide enough
To keep me from getting to you babe

Remember the day
I set you free
I told you you could always count on me darling
From that day on
I made a vow
I’ll be there when you want me
some way somehow

‘Cause baby there
Ain’t no mountain high enough
Ain’t no valley low enough
Ain’t no river wide enough
To keep me from getting to you babe

No wind,
No rain

Or winter’s cold
Can’t stop me baby(no no baby)
’cause you are my beau
(if you’re ever in trouble
I’ll be there on the double
just send for me)
ooh baby
send for me ooh baby

My love is alive
Way down in my heart
Although we are miles apart

If you ever need a helping hand
I’ll be there on the double
just as fast as I can

Don’t you know that there…..
ain’t no mountain high enough,
ain’t no valley low enough,
ain’t no river wide enough to keep
me from getting to you babe

Don’t you know that there….
ain’t no mountain high enough,
ain’t no valley low enough
ain’t no river wide enough
ain’t nomountain high enough

Geschrieben wurde das Ganze übrigens von Valerie Simpson and Nikolas Ashford.


Tegan and Sara – My number

September 16, 2007

Hier kommt mein nächstes Lieblingslied. Tegan and Sara machen echt tolle Musik, ich mag eigentlich so ziemlich alle ihre Lieder. Entdeckt habe ich sie durch Grey’s Anatomy und den dazugehörigen Soundtrack.

„My number“ stammt vom Album „This Business of Art“.

Es ist ein eher ruhigeres Lied, aber gleichzeitig ist es so kraftvoll.

Hier kommt der Text (geschrieben hat es übrigens Tegan):

„Showers pounding out a new beat
I trade my old shoes for new feet
I grab a new seat
I don’t like the one I got the fabric’s wearing through
and it’s wearing me out
you’re wearing me down
watching old baseball games and low budget telethons
ain’t like watching you yourself when you yourself is on
got time to wander to waste and to whine
but when it comes to you
it seems like I just can’t find the time
so watch your head and then watch the ground
it’s a silly time to learn to swim when you start to drown
it’s a silly time to learn to swim on the way down
if I gave you my number would it still be the same
if I saved you from drowning promise me you’ll
never go away
promise me you’ll always stay
closed down the last local zoo
I’m gonna win the endless war
over who kills the last koala bear
and who in death will love him more and I
he grabs me by the hand
drags me to the shore and says
maybe you don’t love me
but you’ll grow to love me even more
and I well I’m not surprised